1. Damen schaffen kleine Sensation
Am Sonntag empfing unsere 1. Damen die Tabellendritten aus Warmsen und beendeten ihre Pechsträhne mit einem Punktgewinn nach 24:24 Unentschieden.
Wo sollte nur das Selbstbewusstsein herkommen? Nach 2 völlig missratenen Spielen (so miserabel, dass auf eine Berichterstattung verzichtet wurde), mit dem mehrwöchigen Ausfall von Spielmacherin Franziska Mathey, der noch nicht genesenen Stephanie Winkler und der erkrankten Isabell Ossenkopp war mittlerweile nur noch ein Bruchteil der Meistermannschaft aus Saison 2010/2011 vorhanden.
Doch auch die verbliebenen können Handball spielen, wie sie in einem spannenden Spiel gegen Warmsen gezeigt haben. Obwohl die Gäste besser ins Spiel fanden und mit einigen Tempogegenstößen leicht davon zogen, gaben unsere Damen nicht auf. Die Abwehr stand nach einer ersten Abtastungsphase sehr gut und im Tor glänzte eine hervorragend aufgelegte Johanna Bleckmann.
Endlich wurden die Trainingsinhalte konsequent umgesetzt, so dass im Angriff auch Tore fielen. Die Gastgeberinnen ließen sich nicht abschütteln und mit Halbzeitpfiff stand es nur 11:13 für die Gegnerinnen.
In der zweiten Halbzeit begann die Aufholjagd und jede Spielerin reihte sich in die Torschützenliste ein. Besonderer Jubel fiel bei der aus der 2. Damen ausgeliehenen Marina Wilms, die ihren Einsatz mit einem Supertor von Rechtsaußen krönte.
Ein Spitzenspiel liefert auch Yvonne Derigs ab, die nicht nur in der Abwehr unschlagbar agierte sondern auch im Angriff ihre Chancen verwertete.
Alles in allem eine astreine Mannschaftsleistung die in der letzten Sekunde fast mit dem verdienten Sieg belohnt worden wäre.
Nach Abschlusspfiff und einem Endstand von 24:24 freuten sich unsere Mädels aber wie bei einem Sieg, denn endlich scheint der Bann gebrochen zu sein und die Selbstsicherheit zurück.
Für Himmelsthür spielten: Johanna Bleckmann (TW), Sandra Beilfuß (TW), Marina Wilms (1), Lina Geitner (1), Melina Weinke (2), Lisa Kompa (4), Theresa Wedderkopf (3), Nika Jäschke (1), Melanie Pausewang (3), Yvonne Derigs (4) und Stefanie Feininger (5)