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mD1 der JSG Söhre-Himmelsthür erreicht starken 5. Platz beim internationalen Tiger-Cup in Dresden
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NEWS4.9.2026

mD1 der JSG Söhre-Himmelsthür erreicht starken 5. Platz beim internationalen Tiger-Cup in Dresden

mD1 der JSG Söhre-Himmelsthür erreicht starken 5. Platz beim internationalen Tiger-Cup in Dresden

Dezimierter Kader, schwere Vorrundengruppe, bitteres Viertelfinal-Aus – und trotzdem am Ende ein großartiger 5. Platz. Die männliche D-Jugend der JSG Söhre-Himmelsthür hat beim international besetzten Tiger-Cup des HC Elbflorenz Dresden ein beeindruckendes Wochenende erlebt und dabei vor allem eines gezeigt: Kämpferherz und Moral.

Bereits am Freitag machte sich die Mannschaft mit zwei Kleinbussen auf den Weg nach Dresden. Aufgrund von Krankheit und Verletzungen war der Kader ohnehin schon dezimiert. Nach der Anreise und dem Check-in im Hotel stand zunächst ein gemeinsames Pizzaessen auf dem Programm – die perfekte Einstimmung auf ein intensives Turnierwochenende.

Todesgruppe D – JSG startet furios

Am Samstag wartete mit der Gruppe D gleich eine echte Herausforderung. Neben dem Gastgeber HC Elbflorenz Dresden und den Füchsen Berlin ging es gegen Lovci Lovosice 2 aus Tschechien. Eine Gruppe, die ihrem Namen „Todesgruppe“ alle Ehre machte.

Doch die Jungs der JSG zeigten direkt im ersten Spiel, dass sie sich vor niemandem verstecken müssen. Gegen die Füchse Berlin gelang ein überzeugender 21:16-Erfolg.

Im zweiten Gruppenspiel ließ die Mannschaft nichts anbrennen und feierte gegen Lovci Lovosice 2 einen deutlichen 31:7-Sieg.

Damit kam es im dritten und letzten Vorrundenspiel zum direkten Duell um den Gruppensieg gegen den Gastgeber HC Elbflorenz Dresden, der später auch den Turniersieg feiern sollte. Die JSG hielt lange dagegen, doch mit der dünnen Personaldecke und den bereits absolvierten Spielen schwanden zunehmend die Kräfte. Am Ende musste sich die Mannschaft mit 13:21 geschlagen geben.

Trotzdem war die Qualifikation für die Finalrunde geschafft!

Samstagabend: Achterbahn statt Handball

Bevor es am Sonntag sportlich weiterging, stand am Samstagabend noch ein gemeinsames Abendessen auf dem Programm. Im Restaurant Schwerelos wurde das Essen auf ganz besondere Art serviert: Getränke und Speisen kamen auf einer Art Achterbahn angeschwebt und direkt am Tisch an.

Ein gelungener Abend, um noch einmal gemeinsam durchzuatmen und Kraft für den Finaltag zu sammeln.

Bitteres Viertelfinale – 7-Meter-Werfen entscheidet

Am Sonntagmorgen folgte dann der „Umzug“ in die BallsportArena Dresden. Dort wartete im Viertelfinale mit dem HLZ Friesenheim/Hochdorf der nächste starke Gegner.

Es entwickelte sich ein packendes und ausgeglichenes Duell. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball, keiner konnte sich entscheidend absetzen. Nach 20 Minuten stand es folgerichtig 11:11.

Die Entscheidung musste im 7-Meter-Werfen fallen.

Jeweils drei Schützen sollten die Entscheidung bringen. Die Jungs aus Friesenheim/Hochdorf bewiesen dabei starke Nerven – und vielleicht hatte der Handballgott auch einfach das berühmte Quäntchen Glück auf ihrer Seite.

Die Enttäuschung bei unseren Jungs war riesig. Tränen flossen. Nach dem bitteren Aus im Viertelfinale waren zunächst die Trainer und die mitgereisten Fans gefragt, die Köpfe wieder aufzurichten.

Was dann folgte, war große Klasse!

Denn genau hier zeigte sich der Charakter dieser Mannschaft.

Trotz der bitteren Niederlage, trotz der Tränen und trotz der körperlichen Belastung steckte die JSG den Kopf nicht in den Sand. Die Jungs standen wieder auf und zeigten eine riesige moralische Leistung.

Im nächsten Spiel gegen die JSG Neubrandenburg/Altentreptow war von Enttäuschung nichts mehr zu sehen. Mit einer tollen Einstellung und großem Einsatz erspielte sich die Mannschaft einen deutlichen 18:10-Sieg.

Damit ging es im letzten Spiel des Turniers um Platz 5.

Und auch dort ließen die Jungs nicht nach. Gegen den HSV Dresden zeigte die Mannschaft noch einmal, was in ihr steckt, und sicherte sich mit einem souveränen 24:13-Sieg den 5. Platz beim internationalen Tiger-Cup.

Ein Wochenende, auf das die Jungs stolz sein können!

(MF)